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“Everything good is wild and free!” Dieser Moment, wenn Deine Gedanken komplett ruhen, Du einfach die Eindrücke der Natur aufsaugst, Dich völlig frei fühlst und jeder Atemzug Dir neue Energie schenkt: Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Gefühl einmal auf einem E-MTB in den Schweizer Bergen erleben würde.

In den Bergen fühle ich mich Zuhause: Das ist nicht nur mein Ort der Regeneration, sondern der Ort, wo ich einfach ich selbst sein kann, eins mit der Natur bin, keine Reizüberflutung, kein unnötiger Konsum- und Kommerz-Mist. Komplett frei, schwebend auf meiner persönlichen Wolke 7. Schließe ich jetzt die Augen, erinnere ich mich an einen ganz besonderen Moment im Dischmatal in Davos. Es regnete in Strömen, der Wind peitschte mir ins Gesicht, die Hände wurden langsam steif von der eisigen Kälte als ich mit dem E-Bike durchs Seitental fuhr. Ich machte eine kurze Pause, um meine Hände zu wärmen und da war es wieder: dieser eine magische Moment, wo Dir die Natur alles zurück gibt. Hinter mir mit Schnee bedeckte Berggipfel, um mich herum eine saftig grüne Waldlandschaft, ein rauschender Fluss, Regentropfen, die auf meinen Helm einprasselten.

Meine Atmung wurde ganz ruhig, ich schloss für einen Moment kurz die Augen, vergaß alles um mich herum, saugte diese unglaubliche Energie auf und war einfach nur glücklich. Kalt, aber geil! Nach der Tour war ich zwar völlig durchgefroren, aber schlief mit einem Lächeln im Gesicht ein und wachte am nächsten Morgen tiefenentspannt, mit frischer Energie auf.

Meine erste Tour mit dem Rocky Mountain Altitude Powerplay

Ich liebe den Bergsport. Meine größte Sucht ist das Laufen, in den Bergen das Trailrunning. Wenn ich zwei Tage nicht laufen kann, bekomme ich regelrecht Entzugserscheinungen, werde unausgeglichen. Höher, schneller, weiter, länger – bis die Beine zittern und man Freudentränen in den Augen hat. Definitiv eine Sucht. Nie hätte ich gedacht, dass das Biken eine so tolle Ergänzung zum Laufen sein kann und mir vor allem Spaß macht – dass ich auf einem Bike solche Glücksgefühle bekommen kann – ähnlich wie bei einem runner’s high.

Bei meinem letzten Aufenthalt in Davos hat mir die Bike Academy Davos ein echtes Highlight beschert: eine Tour mit dem Rocky Mountain Altitude Powerplay. Alter Schwede, was für eine Kraftmaschine! Ihr müsst bedenken, dass ich bis dato kein wirkliches MTB-Girl war. Trails bin ich noch nie wirklich mit dem Bike gefahren, die renne ich lieber. Generell war ich maximal während meiner Regenerationsphasen oder nach Verletzungen auf dem Bike. That`s it! Als ich dann gestern im Biergarten meinen Freunden von meinem Erlebnis erzählt und die Fotos gezeigt hab, bekamen die Jungs gleich ganz große Augen! Zwei Freunde wollten das nächste Mal gleich mit nach Davos kommen. Ich muss auch ehrlich sagen: das E-MTB an sich war schon echt heiß und irgendwie sexy.

Rocky Mountain Altitude Powerplay

Rocky Mountain Bicycles hat sich einen festen Platz in der Mountainbike-Hersteller Rangliste erbaut. Gegründet wurde das Unternehmen 1981 als “Rocky Mountain Bicycles Limited” in Vancouver, Kanada.

Mit dem Altitude Powerplay™ stellen die Kanadier ihr erstes E-Mountainbike vor. Schneller, höher, weiter. Das Altitude Powerplay™ verbindet innovativen Antrieb mit einem aggressiven Trailbike und eröffnet somit buchstäblich neue Wege und Möglichkeiten. Es ist ein E-Mountainbike mit komplett integriertem, elektrischem Antriebssystem, dass das legendäre Handling und die Fahreigenschaften der “normalen” Altitudes besitzt, jedoch mit einem kraftvollen und kompakten Motor versehen ist. Parallel zur neuen Powerplay™ Antriebseinheit wurde ein passender Rahmen entwickelt und das E-MTB mit super kurzen Kettenstreben, optimierter Federungskinematik, extrem niedrigen Schwerpunkt und dem besten Drehmoment in seiner Klasse versehen. Das Resultat ist ein E-MTB, das sich wie ein normales Mountainbike fährt.

Bei den Jungs vom Bike Magazin findet Ihr einen ausführlichen Testbericht. “Derzeit kommt kein anderes E-MTB in Sachen Optik und Fahrverhalten näher an „normale“ Bikes heran als das Rocky. Es begeistert mit überragender Abfahrtspotenz und guten Klettereigenschaften – kombiniert mit einem großen Akku.”

E-MTB Liebe auf den ersten Blick

Die netten und hilfsbereiten Jungs von der Bike Academy haben mir eine kurze Einweisung gegeben und dann durfte ich auch schon mit dem Bike los, den Nachmittag genießen. Es war eine Achterbahnfahrt an Emotionen. Da meine Verletzung vom Bergsturz noch nicht ganz auskuriert ist, war ich anfangs etwas zaghaft und unsicher, hab mich erst einmal etwas mit dem Bike vertraut gemacht.

Die erste Unsicherheit war aber relativ schnell verflogen, so dass ich beschloss, auf eigene Faust eine Tour zu machen. Schnell über Forst- und Schotterwege in den Wald, einfach mal abschalten und genießen. Ich bin eigentlich die ganze Zeit nur mit der niedrigsten Unterstützung gefahren – hat in dem Moment einfach gepasst. Relativ schnell bekam ich dann mein typisches Grinsen im Gesicht und war einfach nur begeistert, wie lässig ich den Berg hochkam. Auch traute ich mich, erste, schmale Wege über Wurzeln und Steine hochzufahren und fand es einfach nur herrlich. LOVED IT!

Tja, was ich nicht bedacht hatte: Ich muss das ja auch alles mit dem Bike wieder runterfahren. Für diejenigen, die es nicht wissen: Ich bin ein ganz großer Schisser, wenn es steil bergab geht. Beim Trailrunning und Mountaineering habe ich es nicht mehr, weil ich da die Technik mittlerweile sehr gut beherrsche, entsprechend trainiert bin, weiß worauf ich achten muss und mich total sicher fühle. Da kann ich meinem Körper vertrauen, kann die Gegebenheiten und Gefahren sehr gut einschätzen.

Beim Biken sieht das anders aus. Ich hatte schon gemerkt, dass der Weg nach oben immer schmaler wurde. Zwar hatten mir die Jungs eine sehr gemütliche Taltour empfohlen, aber natürlich hat sich auch hier mein Adrenalin-Junkie einfach durchgesetzt. Ich wollte es einfach austesten, probieren, wie ich mich damit fühle, was geht, wo meine Grenzen sind. So bin ich halt. Als ich dann aber sah, wie steil und schmal der Trail weiter gegangen wäre, habe ich gestoppt und erst einmal Pause gemacht. Und da war sie wieder: die Angst. Der mit Abstand schlechteste Begleiter.

Ich hab es mir alleine nicht zugetraut, die für mich steile Abfahrt zu nehmen. Also bin ich umgedreht und bin die gleiche Strecke, die ich bergauf gefahren bin, SEHR langsam wieder runter gefahren. Da merkte ich schon, wie ich auf einmal verkrampfe, ich war richtig angespannt und kam schweiß gebadet wieder auf dem Forstweg an. Mein ganzer Körper war voller Adrenalin und hat gezittert. Es ist reine Kopfsache, aber da wusste ich: Wenn ich den Sport für mich weiter ausprobieren möchte, brauche ich einen Guide, der mich da sanft an die Hand nimmt. Anschließend bin ich noch eine Stunde lässig gecruised – für meine Hüftgelenksverletzung definitiv genug für eine erste Tour!

Private E-MTB Tour mit einem Guide

Kompletten Neulingen empfehle ich auf jeden Fall, einen Guide zu buchen. Für Anfänger, so wie ich es bin, würde ich auch keinen Gruppenkurs empfehlen. Zumindest nicht, wenn man die einzige Person ist, die wirklich so gar keine Erfahrung hat. Dann ist man am Ende total überfordert und da vergeht einem eher die Lust auf den Sport; man fühlt sich noch schlechter und unwohler.

Nachdem ich meine ersten Erfahrungen am Vortag gesammelt hatte, habe ich am Folgetag eine geführte Tour mit einem Guide gemacht. Meinen Guide kannte ich schon vom Fatbiking und irgendwie passte einfach die Chemie. Das darf man nicht unterschätzen. Vor allem, wenn man seine eigenen Ängste kennt und sich noch unsicher fühlt, ist es wichtig, jemanden dabei zu haben, dem Ihr voll vertraut. Hört da einfach auf Euer Bauchgefühl und traut Euch auch offen zu sagen, wenn Ihr Euch mit einem Guide oder Eurer Begleitung nicht ganz so wohl fühlt. Das nimmt keiner persönlich. Hatte ich auch schon einmal beim Klettern. Ihr wisst selbst, was Ihr Euch zutraut und was passt.

Ich kann da die Bike Academy in Davos wirklich sehr empfehlen. Eigentümer Michi Wild hat ein tolles Team aufgebaut. Ein großes Dankeschön an alle. Die Jungs und Mädels haben es wirklich raus und gehen auf jeden individuell ein, geben einem die nötige Sicherheit und Hilfestellung und sind generell einfach lässig. Wenn Ihr in Davos oder Umgebung seid, schaut auf jeden Fall mal bei denen vorbei.

Awesome Ride

Obwohl ein fieses Unwetter aufzog und es anfing, richtig zu schütten, sind Amin und ich trotzdem los ins Dischmatal; wirklich ein easy ride, für Einsteiger problemlos zu bewältigen. Mir hat es extrem geholfen, persönliche Tipps zu bekommen, was ich in Sachen Haltung verbessern kann, wann ich rechtzeitig hoch- und runterschalte, worauf ich beim Fahren achten muss. Das war eine große Stütze, um mich mit dem Bike noch vertrauter zu machen und immer mehr Sicherheit zu bekommen.

Bei etwas schwierigeren Stellen ist Amin vorgefahren und ich bin einfach seiner Spur gefolgt. Auch das war eine große Hilfe und dadurch generell viel entspannter als am Vortag. Einfach zu wissen, dass vor mir jemand fährt, der mich auf alles hinweist, schaut, dass ich es genießen kann – das hat mir viele Unsicherheiten genommen. Der Regen selbst hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich muss gestehen, ich liebe das sogar. Wie oft laufe ich bei strömenden Regen die Trails oder tobe mich aus?! Für mich gibt es kein schlechtes Wetter. Es ist alles Einstellungssache. Nur bei Gewitter ist das eine andere Kiste.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie viele Kilometer wir gefahren sind – einige Höhenmeter waren es bestimmt schon auch, aber das hat man auf Grund des Antriebs wirklich nicht gemerkt. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, ich schwebe. Es hat wirklich Spaß gemacht.

Schon wieder bergab

Auf der Rückfahrt habe ich eigentlich erst richtig gemerkt, dass wir wohl einige Höhenmeter gemacht haben, denn für mich ging es schon wieder ziemlich gut bergab. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woher meine Angst beim Biken kommt. Ich kletter lieber eine steile Bergwand runter oder renne einen steilen Hang hinunter, als dass ich eine Straße bergab fahre.

Nahezu jedes verrückte Abenteuer probiere ich aus, aber ich bin ein Angsthase, wenn ich mit dem Bike irgendwo runter fahren muss. Ich gebe zu, auch hier bekam ich anfangs wieder Herzklopfen und hab gemerkt, dass ich extrem vorsichtig und langsam runterfahre. Gut, dass Amin dabei war. Er hat sich meiner Geschwindigkeit angepasst und Verständnis gezeigt. Das hat geholfen, so dass die Angstblockade dieses Mal keine Chance hatte und ich sogar einen echten magischen Moment für mich in der Natur genießen konnte. War ein cooler Abend!

Wild and free: Das, was einem die Natur gibt, ist für kein Geld auf der ganzen Welt zu kaufen! Nach dieser Tour hab ich geschlafen wie ein Baby, hab den Moment wirklich genossen und war ein bisschen stolz auf mich, dass ich meine Blockade ein Stück weit mehr abgebaut habe. Auch ein Dankeschön an Amin für die Geduld und Hilfsbereitschaft – ich konnte ihm blind vertrauen!

E-MTB als neuer Sport für mich?

Das Trailrunning ist und bleibt absolut meine Nummer eins für mich. Bisher habe ich noch keine Sportart gefunden, die mich so “high” und glücklich macht. Allerdings muss ich gestehen, dass ich Blut geleckt habe. Das Biken hat schon extrem viele Vorteile, weil man vor allem auch zeitlich flexibler ist. Generell ist es sehr abwechslungsreich und auch die Belastung ist ähnlich wie beim Trailrunning. Man trainiert ähnliche Muskelgruppen und braucht auch entsprechend gute Kondition.

Da es mir aber so gut getan hat, werde ich jetzt erst einmal mit meinem Physiotherapeuten ein Mal pro Woche ein Bike Training mit integrieren und mich dann in München nach Guides umschauen, die mich sanft an den Sport weiter ran führen. Und natürlich schauen, welches Bike und welche Kombi für mich in Frage käme: Bike & Hike, Bike & Run, Bike & Climb? Ich hätte nie gedacht, dass bei dem Sport der Funke überspringen würde. Jetzt ist es zu spät: ich hab Blut geleckt und möchte es noch weiter ausprobieren.

Wer weiß, wie viele magische Bergmomente ich in der Schweiz noch erleben und mit Euch teilen darf. Nächstes Wochenende werde ich vermutlich in Davos eine gechillte Sonnauf- oder -untergangstour machen oder einen kleinen Berglauf angehen – je nach Wetterlage. Bis dahin, denkt dran: „Am Lebensende kommt es nicht darauf an was wir haben, was wir hinterlassen. Es kommt darauf an, was wir gemacht, was wir erlebt haben.“

xoxo

photo credits: V’s World

I was provided an E-MTB for a test ride. Hence, this article is marked as advert. I did not get paid for this promotion, nor did it influence my own opinion or editorial freedom.

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English Summary: My first e-MTB experience in Switzerland

So many first times! Switzerland really has it all, always challenging my inner adrenaline junkie, offering new adventures and refueling my energy at the same time. This time, I went on an awesome ride on the Rocky Mountain Altitude Powerplay, currently the best e-mountainbike on the market.


Even though I am a total newbie and have no mountainbike experience at all, I completely digged it and really had a blast!

A nice tour for beginners is a relaxing ride to the Dischma Valley, on the territory of the Swiss municipality of Davos. This trail is mostly on doubletrack through farm fields paralleling the Dischma Creek. To make this into a loop, climb the road on the Dischmastrasse, which parallels the trail and take the trail back from the terminus once you reach the Berggasthaus Dürrboden. Or you can take the Postbus to the Berggasthaus Dürrboden to save all the climbing. All of the Postbussses have bike racks, and the Postbusses go everywhere!

However, if you are new to this sport, I strongly recommend a tour with a private guide. The best team in Davos are the folks from the Bike Academy: always there for you, very helpful and highly skilled.

My opinion: Mount – pedal– enjoy! Riding an e-MTB is an aweseome experience. You only have to pedal and your force will be doubled: With half the effort and doubled joy, you can experience the magical mountain world on two wheels and with a huge smile on your face.