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Letztes Wochenende war ich das erste Mal auf Usedom und habe drei Tage lang die Insel und Umgebung erkundet. Für mich war es der erste Urlaub an der Ostsee und ich war zugegeben positiv überrascht. Usedom ist eine von Hügeln, Wäldern und Binnenseen geprägte Insel, deren dem Festland zugewandte Seite durch das Achterwasser bestimmt ist. Mit durchschnittlich 1917 Sonnenstunden im Jahr ist Usedom die sonnenreichste Insel Deutschlands. Seit Dezember 1999 wurde die gesamte Insel zum Naturpark Insel Usedom erklärt.

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Die Geschichte Usedoms im Zeitraffer

  • 1125 wurde erstmals von Otto von Bamberg der Name „Uznoimia civitas“ bezeugt.
  • Der Name wandelte sich viele Male bis hin zu Usedum in 1420.
  • Mitte des 13. Jahrhunderts war der Ort Usedom die Lieblingsresidenz der Herzöge von Pommern.
  • Nach langen Kämpfen begann in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Einwanderung deutscher Siedler.
  • 1295 erhielt die Stadt Usedom lübisches Stadtrecht.
  • Im späten 17.und frühen 18. Jahrhundert war die Insel Usedom Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Brandenburg-Preußen und Schweden.
  • 1713 gehört die Insel Usedom endgültig zu Preußen.
  • Bei keinem Besitzwechseln bis 1945 fand eine Vertreibung der ansässigen Bevölkerung statt.
  • Im Zuge wirtschaftspolitischer Bestrebungen der preußischen Krone kam es bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zum Ausbau der bisher nur schwer passierbaren Swine, in dessen Ergebnis bis 1764 an deren Mündung eine neue Stadt, Swinemünde, entstand.
  • 1824 bzw. 1825 begann der Badebetrieb in Heringsdorf und Swinemünde.
  • Mitte des 19. Jahrhunderts auch noch in Koserow, Zinnowitz und Ahlbeck.
  • Erst nach der Reichsgründung 1871 begann die große Zeit der Seeheilbäder, die Usedom so bekannt macht.
  • 1876 wurde eine direkte Bahnlinie von Berlin nach Ahlbeck und Swinemünde gebaut.
  • Heute kann man von dieser Bahnlinie noch einige Bahnhofsgebäude und die eindrucksvolle Ruine der stählernen Hubbrücke Karnin sehen.
  • Der Angriff auf Swinemünde am 12. März 1945 richtete furchtbare Opfer unter den sich dort stauenden Flüchtlingen aus dem Osten an.
  • Sie wurden in Massengräbern auf dem Golm, einer Anhöhe bei Kamminke, direkt an der heutigen Grenze, beigesetzt, wo sich heute eine Gedenkstätte befindet.
  • 1945 war die offizielle Übergabe der Stadt Swinemünde zu Polen.
  • 1945 bis 1952 blieb der deutsche Teil der Insel Usedom unter sowjetische Besatzungszone.
  • Sitz der Verwaltung war in Bansin von Oktober 1945 bis März 1946.
  • Bereits im Oktober 1945 wurde die vorher in Swinemünde ansässige sowjetische Kreiskommandantur nach Ahlbeck verlegt.
  • 1952 entstand aus dem Kreis Usedom der neue Kreis Wolgast, Sitz der Kreisverwaltung war Wolgast.
  • Bis zum Jahre 1994 bestand dieser Kreis, anschließend wurde er mit den Kreisen Anklam und Greifswald zum Landkreis Ostvorpommern zusammengeschlossen, der Sitz ist in Anklam.
  • Hauptwirtschaftsfaktor seit 1990 ist der Tourismus, wobei insbesondere in alten Badeorten mit Reminiszenzen an die Vergangenheit vor 1933 Werbung gemacht wird, zum Beispiel mit den Kaiserbädern als Bezeichnung für Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf.

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Urlaubsorte

Inselnorden: Als Inselnorden wird das gesamte Gebiet um die Urlaubsorte Peenemünde, Karlshagen, Trassenheide und Zinnowitz bezeichnet. Die höchste Erhebung der sonst flachen Landschaft ist der Glienberg im Ostseebad Zinnowitz. Der Inselnorden ist von der Ostsee, dem Greifswalder Bodden und dem nördlichen Peenestrom umgeben. Nordwestlich vom Ostseebad Karlshagen, weiter nach Peenemünde, endet der Sandstrand in einem immer breiter werdenden Schilfgürtel, der sich von Peenemünde bis zum Greifswalder Bodden erstreckt. Mir persönlich hat Zinnowitz richtig gut gefallen – mehr einsame Natur und nicht ganz so vom älteren Publikum überlaufen wie beispielsweise Heringsdorf.

Bernsteinbäder: In der Inselmitte befinden sich die Bernsteinbäder Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz. Neben einem flachen Küstenstreifen findet man hier die höchste Erhebung auf Usedom, den Streckelsberg. Zwischen Zempin und Koserow befindet sich die schmalste Stelle der Insel, die das Achterwasser und die Ostsee voneinander trennt. Diese Landenge wurde bereits in der Vergangenheit bei schweren Sturmfluten durchbrochen. Die Bernsteinbäder verdanken ihren Namen den zahlreichen Bernsteinfunden. Diese kommen hier im Gegensatz zu anderen Orten auf Usedom, wesentlich häufiger vor.

3 Kaiserbäder: Als der Badetourismus auf der Insel Usedom in den 1920er Jahren begann war es ein Privileg der betuchten Gesellschaft, sich einen Urlaub an der Ostsee leisten zu können. Wenn man für einige Wochen an die Ostsee kam, wollte man natürlich auf keinen Luxus verzichten. So entstanden in den Seebädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin viele Villen und Herrschaftshäuser, die heute als Bäderarchitektur bezeichnet werden. Da die meisten Villen im Bauboom der Kaiserzeit entstanden, werden die einstmals kleinen Fischerdörfer heute noch als “Drei Kaiserbäder” bezeichnet. Hier ist Ahlbeck mein klarer Favorit! Richtig schöne alte Villen und Häuser, die besten Fischbrötchen, leckeres Eis und einfach eine tolle Seebrücke.

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Achterland: Das Usedomer Achterland bezeichnet das vom Achterwasser, dem Stettiner Haff und dem Peenestrom umgebene Gebiet des Naturpark Insel Usedom. Faszinierend an der Landschaft ist die nahezu unberührte Natur mit ihrer Artenvielfalt in Flora und Fauna. Kleine idyllisch gelegene Dörfer mit ihren Ferienwohnungen und Ferienhäusern warten darauf entdeckt zu werden, ob mit dem Fahrrad oder dem Auto. Im Achterland Urlaub zu machen bedeutet Ruhe und Entspannung pur, fernab der großen Touristenzentren direkt an der Usedomer Ostseeküste. Hier findet man dafür traumhaft schöne Plätze für Sonnenauf- und -untergang und eines der besten Fischrestaurants auf der Insel.

Städte: Wer sich Geschichte und Kultur gönnen möchte sollte auf einen Besuch der alten Städte Wolgast, Greifswald, Anklam und Swinemünde nicht verzichten. Hier kann man die Geschichte der Region, angefangen von der Besiedlung in der Steinzeit bis hin zur Neuzeit, nachvollziehen. Den Besucher erwarten historische Gebäude z.B. in der Greifswald Innenstadt oder der Herzogstadt Wolgast sowie eine bezaubernde Flusslandschaft entlang der Peene. Kirchen, Museen und Ausstellungen erzählen die wechselhafte Geschichte der Region um die Insel Usedom.

Meine persönlichen Ausflugstipps auf Usedom

Die Ostsee hatte ich zugegeben bisher oft unterschätzt. Zu Unrecht! Die Tierwelt ist abwechslungsreicher als an der Nordsee, für Naturliebhaber ist auch der Wechsel zwischen des leichten Seeklimas und der Boddenlandschaft das Reizvolle, die Sonnenauf- und -untergänge sind unglaublich schön und generell ist das Klima sehr mild. Ein perfekter Heilklimaort zum Entspannen und Erholen. Wer Luxus haben und shoppen möchte, wird fündig, aber auch die Natur- und Wellnessliebhaber. Als Outdoor-Fan hat mich dann natürlich die Natur deutlich mehr interessiert und fasziniert.

Fahrradtour nach Polen

Wer auf der Insel ist, sollte sich unbedingt ein Fahrrad leihen und die Umgebung auf dem Rad erkunden. Auch bei einer etwas stärkeren Brise ist das kein Problem. Auf der Ostsee-Insel Usedom befindet sich mit über 12km Länge die bis dato längste Strandpromenade Europas. Die Wege sind mittlerweile so gut ausgebaut, dass es wirklich zu einer Radtour einlädt. Gemeinsam mit meinem Bloggerkollegen bin ich nach Polen geradelt und habe dort Swinemünde (polnisch: Świnoujście) erkundet. In Polen könnt Ihr übrigens nicht nur besonders gut einkaufen, sondern Ihr könnt von dort aus auch mit der Fähre nach Schweden fahren. Dauer: ca. 6 Stunden. Hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich das auch gemacht.

Generell war ich extrem positiv überrascht von der polnischen Seite! Mit seinen 41.000 Einwohnern ist Swinemünde zu einem Vorzeigeobjekt des polnischen Tourismus geworden. Der Ort blüht, wächst und gedeiht. Historische Bäderarchitektur trifft auf Promenadenleben, das sich unbegrenzt mit dem der drei deutschen Kaiserbäder Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf vermischt. Natürlich gibt es dort noch viele ältere Häuser, die renoviert werden müssten, aber man merkt, dass viel investiert und neu gebaut wird. Die Atmosphäre dort hat mir viel besser gefallen als zum Beispiel in Heringsdorf. Swinemünde wirkte auf mich irgendwie jünger, moderner und lebendiger. Während man auf der deutschen Seite eher ein etwas älteres, wohlhabendes Publikum gesehen hat, blühte die polnische Seite regelrecht auf. Besonders beeindruckend sind die vielen alten Villen aus der Gründerzeit, die nach und nach in Stand gesetzt werden.

Übrigens: Schon Anfang des 19. Jahrhunderts genoss Swinemünde den Status einer vor allem vom Hochadel gern besuchten Sommerdestination. Der Leibarzt von Theodor Fontane, der von 1827 bis 1832 hier lebte, förderte das erste Ostseebad Preußens. Eigentlich ist Swinemünde sogar das erste Kaiserbad (die Ortschaften Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf nennen sich offiziell Kaiserbäder), denn hierher kam Kaiser Wilhelm II. auf seinen Nordlandfahrten, wenn er seine Flotte besuchte. Hundert Jahre später wurden die ersten Kureinrichtungen gebaut. Ich muss offen sagen: Ich bin ein großer Fan von Swinemünde!

Sushi & Dim Sum auf Usedom

In Swinemünde finden Food-Liebhaber ihren siebten Himmel. Wenn Ihr Zeit habt und Sushi bzw. asiatische Küche mögt, besucht UNBEDINGT das Restaurant Koku Sushi. Alle Speisen sind frisch zubereitet, sie haben sogar einen eigenen Sushi Meister für besondere Kreationen und die Dim Sum waren mindestens genau so gut wie in Singapore.

Die Speisekarte ist sogar auf deutsch und alle sprechen gut englisch. Leider kann ich kein polnisch – deswegen habe ich quasi immer nur bitte und danke auf polnisch gesagt. Das gehört für mich einfach zur guten Schule dazu. Für ein 3-Gänge Menü für drei Personen inklusive Getränke haben wir gerade mal knapp 60 EUR bezahlt. Wirklich zu empfehlen!

Die leckersten Fischbrötchen in Ahlbeck

Die mit Abstand besten Fischbrötchen auf der Hand bekommt Ihr bei Uwes Fischerhütte; ofenfrische Räucherware und Fischgerichte – alles frisch direkt aus dem Meer. Frisch gefangen und selbst zubereitet, ist es immer wieder ein Gedicht.

Es ist eine Fischerfamilie, mittlerweile in der 6. Generation, die wirklich tolle, kulinarische Leckerbissen zaubert. Plant auf jeden Fall einen kurzen Halt dort ein – es lohnt sich.

Bauernstube Morgenitz: das wohl beste Fischrestaurant auf der Insel

Sternekoch Rene Bobzin hat sich auf Usedom zurück gezogen und betreibt die “Bauernstube Morgenitz“, ein Eldorado für Fischliebhaber. Gemeinsam mit seiner zauberhaften Familie hat er eine richtige Wohlfühl-Atmosphäre geschaffen und befördert Fischliebhaber direkt, ohne Umwege ins Paradies.

Die Bauernstube Morgenitz liegt im Hinterland und gilt als wahrer Geheimtipp. Ihr müsst auf jeden Fall vorher reservieren, um einen Platz zu bekommen. Auch hier hatten wir zu Dritt ein 3-Gänge-Menü inklusive Getränke, SEHR guten Wein und Rum und haben für alles rund 120 EUR bezahlt. Ein extrem fairer Preis für diese hochwertige Qualität. Wenn Ihr dort seid, müsst Ihr auf jeden Fall den Schnäpel probieren. Er gehört zu den Lachsfischen und ist eine echte Delikatesse.

Bester Burger auf Usedom

Für diejenigen, die doch einmal Fleischgelüste haben, kann ich den Wildburger in der Safaribar des Strandhotels Heringsdorf empfehlen. Das Fleisch ist vom Chef des Hauses selbst geschossen und auch hier schmeckt man die sehr gute, frische Qualität. Ungelogen, dieser Burger hat es auf meine persönliche Top 10 Liste geschafft – vor allem in Kombination mit den selbst gemachten Süßkartoffelpommes.

Ein Gedicht! Generell kann ich die Küche im Strandhotel Heringsdorf sehr empfehlen! Wer abends einmal außwärts nett essen gehen möchte, darf sich hier auf das ein oder andere kulinarische Highlight freuen.

Beauty & Wellness

Die Ostsee alleine ist schon ein kleiner Schönheitsbrunnen. Morgens bei Sonnenaufgang kurz ins Wasser hüpfen (jahaaa, bei 4 Grad bin ich ins Wasser gesprungen), der leichte Wind in Kombination mit dem Sand ist ein natürliches Peeling und generell wirkt sich die Luft unglaublich positiv auf Körper- und Geist aus.

Ich habe zwei aktuelle Wellness-Trends im Strandhotel Heringsdorf ausprobiert: eine Wave Balance Massage und eine Ultraschall-Gesichtsbehandlung.

Die Ultraschall-Gesichtsbehandlung: Okay, ich gebe zu, die Bilder wirken unheimlich. Ganze 90 Minuten habe ich meine Haut verwöhnen lassen und es hat richtig gut getan. Erst wurde ganz normal das Gesicht gereinigt, danach gab es ein Peeling mit anschließender Tiefenreinigung. Währenddessen wurden immer wieder sanft Gesicht und Dekolleté massiert, so dass ich sehr schnell tiefenentspannt war. Danach kam das absolute Highlight: Erst wurde mittels Ultraschall ein Vitamincocktail in meine Haut eingearbeitet und anschließend erhielt ich eine feuchtigkeitsspendende Maske, die mit Strom versorgt war, um die Nährstoffe noch tiefer in die Haut einzuarbeiten.

Der Effekt: Das 44-fache Einschleusen des kostbaren Vitamincocktails mit Hilfe von Ultraschall aktiviert die Zellerneuerung, Fältchen werden geglättet und der Teint wird strahlend. Die Behandlung hält etwa drei bis vier Wochen und kostet rund 100 EUR. Ich muss mal schauen, ob ich so etwas in München finde. Ein Mal pro Quartal würde ich mir das durchaus gönnen. Dadurch, dass ich sehr oft in den Bergen bin und leider nicht immer genügend trinke, merke ich schon, dass es meine Haut nötig hat.

Wave-Balance Massage: Irgendwie hat mich die Behandlung ans Floaten erinnert. Man liegt nahezu schwerelos auf einer angenehm warmen, mitschwingendem Wasserliege und fühlt sich sehr leicht und getragen. Die Behandlung folgt fließend dem Rhythmus der Wellen und Wasserbewegungen. Während der gesamten Behandlung liegt man zugedeckt auf dem Rücken und die Massagebewegungen sind sehr sanft und leicht. Die Anwendung kann sowohl mit Öl als auch als Trockenmassage durchgeführt werden. Ich hatte mich für die Öl-Variante entschieden, da meine Haut sich sehr über ein bisschen Feuchtigkeit gefreut hat. Auch muss ich gestehen, dass ich sehr schnell eingeschlafen bin. Es ist eine ideale Anwendung, um zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Wer allerdings unter starken Verspannungen leidet oder nach dem Sport eine richtige Massage benötigt, sollte erst eine Sport- oder Schulter-Nacken-Massage buchen und anschließend die Wave-Balance Anwendung. Danach schläft man wie ein Baby.

Beide Anwendungen im Strandhotel Heringsdorf kann ich empfehlen!

Meine persönliche Meinung: Usedom ist auf jeden Fall eine Reise wert. Ich persönlich würde immer die Nebensaison bevorzugen, da ab Pfingsten bis Spätsommer die Insel total überlaufen ist. April war hier als Reisezeit wirklich top.

Generell ist Usedom nicht ohne Grund ein sehr beliebter Urlaubsort. Die Bezeichnung “Karibik des Ostens” ist zwar etwas übertrieben, aber es kann locker mit dem Mittelmeer mithalten. Nur die Verkehrsanbindung ist teilweise etwas schwierig. Es gibt keine Flugverbindung von München und mit dem Zug oder dem Auto ist man locker 11 Stunden unterwegs, aber wenn man es richtig plant, kann man es trotzdem genießen. Von Hamburg und Berlin aus ist es kein Problem und es gibt Direktflüge von Stuttgart und Frankfurt. Meine Empfehlung: nehmt von Berlin aus den Flixbus nach Usedom oder fahrt selbst mit dem Auto. Erkundet vier Tage lang die Insel, macht dann einen Abstecher nach Polen und beendet Eure Reise in Schweden für ein paar Tage. Es lohnt sich!

Auch das Sportangebot lässt keine Wünsche offen. Ich habe Qigong am Strand ausprobiert – ganz lieben Dank an unseren Coach Diana – war barfuß joggen, schwimmen, radfahren und war generell viel zu fuß unterwegs.

Allerdings muss ich auch klar sagen, dass mir nach einiger Zeit die Berge fehlen. Aber das ist Geschmackssache. Ich bin nun einmal ein Mountain Girl und das wird wohl auch so bleiben. Trotzdem: es war traumhaft schön! Danke, Usedom!

xoxo

sources: ostsee.de, Kaiserbäder, myusedom24.de, Usedom Information

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English Summary: Travel Tips Usedom

Last weekend I explored the island Usedom and was impressed by the beauty and diversity of the Baltic Sea. It surely is a hidden beauty and worth a trip when visiting Berlin or Hamburg.

These are my personal recommendations for some fun and leisure activities.

Bike ride to Poland: Make sure to rent a bike during your stay and cycle along the longest beach promenade in Europe. With a total length from more than 12km, you can cycle from one side of the island straight to Poland, exploring Swinemünde. It is worth a day trip!

Best Sushi restaurant in Poland: If you love Sushi and Dim Sum, make sure to visit Koku Sushi. I had the BEST Dim Sum in a very long time and the quality of the food is just amazing – all for a very good price.

Best fish restaurant: Far from any mass tourism, in the hinterland, you find the “Bauernstube Morgenitz“, where Michelin-starred-chef Rene Bobzin serves the best fish on the island. Make sure to make reservations upfront, ’cause they are almost fully booked every single day.

Best burger: Try the burgers at the Safaribar (Strandhotels Heringsdorf). They are extremely delicious and all come with sweetpotato fries.